Squamish - Watch 4 Bears

burnz am 12. September, 2007

Der Tag begann heute wieder etwas früher, diesmal mit einem Frühstück Canadian Style in einem Cafe ums Eck. Nach der Stärkung kam auch gleich Brian, unser Guide, angerollt. Wir packen unsere Bikes auf seinen Van und ab ging es Richtung Squamish. Geplant war eigentlich Pemberton aber aufgrund der heissen Temperaturen wurde dann Squamish angesteuert.

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Dort erwarteten uns mega geile Singletrails, die wieder sehr technisch und steil waren. Diesmal aber auch bestückt mit „Logs“, Skinny und nicht ganz so schmalen Northshore Elementen. Trixa war wie im Rausch und fuhr fast alle Skinnys. Selbst Maui und Ralph konnten ihren Horizont erweitern und bezwangen einige Passagen.

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Wir fuhren dann auch noch Teile des Northshore Trails der im Collective zu sehen war (Wade Simmons Part). Einfach geile, deepe Trails die ne Menge Spaß machen. Das Wetter war wieder fantastisch, so um die 28 ° C.
Gegen Ende verließen Maui die Kräfte und auch die anderen wollten lieber nur noch ne kleine Anfahrt machen…

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So ging es nach der selbigen zurück nach Whistler und wieder war ein geiler Bike tag vorbei. Zu hause gingen wir dann noch in den Supermarkt, der etwa 300 m entfernt von unserem Condo ist und plötzlich mitten in unserem Wohnviertel, auf der Straße taucht 10 Meter vor uns einfach mal so ein Bär auf. Die Soulrider Gesichter erstarrten kurz und der Adrenalinpegel stieg steil an.. Der Bär huschte aber (zum Glück) auch schnell ins Gebüsch, wo der tapfere Ralph noch mit zitternder Hand schnell ein Photo schoß.

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Das Schweigen des Maui

trixa am 11. September, 2007

Nachdem gestern kontrovers über die Planung des heutigen Tages diskutiert wurde -Burnz wollte nur fahren, Maui nur Mittags, ich nur Morgens und Tonak wusste gar nix, nur dass er fahren und shoppen will!- kam heute wieder alles anders… Burnz und ich standen früh auf, um pünktlich um 10 wieder am Lift zu stehen, dann kam auf einmal der Tonak und schließlich noch der Maui dazu, schnell noch deren Platten vom Vortag geflickt und so standen wir dann tatsächlich zu viert um kurz nach 10 am Lift!
Schon nach den ersten Abfahrten merkte man, dass ein Teil unseres Trupps doch etwas unter der Anstrengung der letzten Tage zu leiden schien. Aber das war nicht so schlimm, so wurden halt viele Pausen zum knipsen gemacht (siehe Galerie ;-) und der Camelbak öfters mal nachgefüllt, denn Sonne und fast 30 Grad gehn schon bei!

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Neben unseren nun schon eingefahrenen Strecken standen heute noch ein paar neue auf dem Plan! Endlich haben wir uns an die „D1“ getraut, die als „Pro Line, for experts only“ extra ausgewiesen ist, der zunächst Irreal wirkende Einstieg wurde von allen gemeistert, nur die irrealen Corner-Double-Gap Konstruktionen ließen wir dann doch aus. Ausserdem ging es mal mit allen über die „Rock City“, die wir bereits am ersten Tag ausgechecked hatten, aber für unfahrbar abhakten. Nachdem Burnz und ich sie ja bereits allein gefahren waren konnten wir nun auch die beiden anderen über die Obstacles ziehen und so ist auch dieser Trail nunmehr als fahrbar gespeichert!

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Schon geil, was man in einer Woche dazulernt. Das sieht man auch immer wieder bei den North-Shore Passagen. Selbst Maui, der ja bekennender North-Shore Hasser ist, zieht inzwischen über die meisten Holzbrücken! Neben den Altbekannten Holzelementen haben wir heute auch noch die letzten unbekannten abgechecked, so wurde der „Crack Addict“ gemeistert und zum Schluss noch der untere Teil des „Clown Shoes“, doch hier mussten wir irgendwann alle passen! Skinnies sind ja gut und schön, aber wenn man von nem Skinny über nen Mini- bzw. Macrokicker auf nen anderen NS springen soll, der im 30 Grad Winkel dazu steht, und das ganze in 1,5 Metern Höhe, dann is das schon ziemlich verwirrend, wenn dann daran noch ein Stepdown NS mit Gap steht, der auf der einen Seite mit nem Netz zugebaut is, damit man nicht 10 Meter den Abgang macht, dann hören auch die härtesten Decent Riders auf! Ähnlich fies ist übrigens der heute ebenfalls begutachtete „Manager“, Ein Fels der senkrecht bergabgeht mit ner Welle drin und unten ner verdammt kurzen NS Ladung bzw. Ausfahrt (siehe Bild)
Solche Obstacles können leider nur Locals fahren, aber die sind eh alle völlig daneben, die nehmen Linien, da kommt kein normaler Mensch drauf… (z.B. wird ne 90 Grad Steilwand nicht gerade angefahren, ne man muss natürlich mit nem Whip von der Seite reinspringen :-)

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Somit haben wir es nun nach über einer Woche geschafft alle Trails -es fehlen noch ein paar grüne und blaue- im Park abzufahren! Unglaublich, Bischofsmais ist hiergegen höchtens ne Kleinstadt un Winterberg ein Dorf! Auch den Zieldouble, den man vom Crankworx kennt (auf dem Absprung steht der Northshore mit der Leinwand) ist nun bezwungen. Es wurde auch Zeit, denn seit dem 2. Tag ungefähr hieß es beim betrachten immer „der geht…“.

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Doch zurück zum Tagesgeschehen: Wie ihr euch vorstellen könnt, war der Plan von wegen Mittags früher aufhören und shoppen gehn natürlich fürn A…, denn als wir nach „Sidetrack, In Deep, D1, Clown Shoes“ usw. unten ankamen war es schon wieder 16.20 Uhr. Also fix heim, duschen und ab shoppen, soweit möglich, denn wegen der frühen Ladenschlusszeiten konnten wir nur einen Teil der Einkäufe erledigen! Den Rest besorgen wir dann entweder Freitag oder Morgen Mittag, wenn nach unserem Trip nach Pemberton noch Zeit ist!

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Heute ist übrigens auch zum ersten mal getrennte Speisung am Start, Maui und Burnz wollen das Essen vom Steakhouse gestern im Mongolie Grill noch toppen, währen Tonak und ich in Bedacht auf unsere Kreditkarte lieber zuhause auf altbewährte Nudeln zurückgreifen! Deswegen schreib ich heute auch so viel, weil während ich hier schreibe is der Ralph am kochen, und wenn ich aufhör, dann muss ich ihm noch helfen ;-)

Klassenfahrt (immer zweimal mehr als du)

burnz am 10. September, 2007

Heute morgen sind wir wieder mal schlecht aus den Federn gekommen. Mittlerweile hat sich unser Körper an die Zeitumstellung gewöhnt und man könnte, wie zu hause, schön lang schlafen…

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Aber um 9 Uhr war Aufstehen angesagt, dann Frühstück im Condo und ab zum Lift. So war der Plan! Um 11:30 Uhr schafften wir es dann am Lift zu stehen.
Heute wollten wir mal ein bissl die Strecken abfilmen, was uns dann auch ziemlich lang aufhielt. Die A-Line und Dirt Merchant sind zum Teil im Kasten, aber dann wollten wir auch nochmals ne Runde fahren und nicht nur 10m fahren, filmen, 10m fahren… … die Stimmung war kurzfristige etwas am Nullpunkt angekommen aber das ändert sich auch wieder….
Es gab noch ne knackige Abfahrt über A-Line und weil es so geil war nochmals Dirt Merchant.

… jetzt war mal wieder Burger Time im Longhorn angesagt. Veggie burger für den Burnz und BEEEEF Burger für die Fleischfresser. Ein Sonnenbad und schöne Aussicht gab es gratis dazu :D

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Danach ging es wiedermal mit dem Garbanzo Express hoch. Dort fuhren wir wieder die etwas technischeren Trails mit Wurzelalarm und verblockten Stein/Fels Trails.
Die letzten Trails auf unserer Trail Map wurde abgehakt und zum Ende ging es dann für Ralph mit nem Plattfuss den Rest „per Gondel“ hinab. Die restlichen Soulrider fuhren noch die Trails ab bis runter und dann war auch Ende für heute.

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Heute haben wir auch mal die Zeit gefunden und die Galerie auf unserer Site auf den neusten Stand gebracht. Einfach mal vorbei schauen.

Longhorn Saloon

tonak am 9. September, 2007

Da heute keine Nightshift angesagt ist und wir bei der prallen Sonne um 17 Uhr platt waren gings gleich zum Absacker in Whistlers berühmteste Absackerlocation, den „Longhorn Saloon“.

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Hier gibts bei den letzten Sonnenstrahlen Pitcher und Tex-Mex Snacks. Da hier am Abend alle Biker ein oder vorbei laufen ist das eine guter Platz um das Afterhour geschehen zu beobachten und die Tischnachbarn mit süßem Panzerschweiß zu versorgen. Dort haben wir uns dann erstmal mit dem Nötigstem versorgt und unsere Wunden des Tages geleckt.
War ja wieder ein Hammer Tag und so wurden erstmal die Photos begutachtet. Im Longhorn hat der Service ganz besondere Qualitäten. Das verführt den ein oder anderen zu irrealen Trinkgeldern…

Goats Gully

tonak am 9. September, 2007

…nach einer recht kurzen Nacht wollten wir wieder schnell auf die Trails. Das war nach der gestrigen Nacht nicht so leicht und der Tag startet eher gemütlich. So zusagen waren wir noch nie so spät am Lift. Überall wird man auf Schildern drauf hingewiesen „watch 4 Bears“, die Nacht haben wir aber nur einen süßen Waschbär gesehen (is ja nix besonderes, in SB laufen die ja in Scharen rum ;-), wenn unter der Woche mal wieder weniger los ist, bekommen wir vielleicht mal nochmal nen Großen vor die Linse.

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Zu unserer Ankunftszeit an der Talstation war schon mächtig was los. So entschlossen wir uns die Aufwärmrunde wegzulassen und gleich in den zweiten Lift zu steigen. Auf ging es mit dem Garbanzo Express. Die Sicht war heute wieder unglaublich den es waren noch weniger als null Wolken am Himmel.

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Jetzt nach einer Woche in Whistler haben wir schon viel Strecken abgeklappert aber immer noch nicht alle. So standen für den heutigen Tag noch einige an zu erkunden. Goats Gully hatte die anderen gestern schon mit der Helmcam gefilmt und wir durften heute in die Realität sehen.
Es war ein Doppeldiamond Trail der diese Bezeichnung echt verdient hat. Enge Kurven die gleich weiter in Falllinien gehen, ab und an mal eine Brücke mit zwei Metern Höhe und vieles mehr.
Leider hat sich unser Burnz seinen Keiler auf dem Trail zerschossen und musste erstmal ohne Schaltwerk weiter. Chainless ging es dann über den Sidetrack den wir morgen unbedingt mit Helmcam fahren müssen. Irreal.

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Das fantastische an Whistler ist das es hier so viele Menschen gibt, die biken. Es sind nicht nur die jungen wilden sonder auch jetzt am Wochenende die Eltern, die mit Ihren Jungen unterwegs sind (Die Eltern gehn downhillen, und der Junior muss verletztungsbedingt mim Hund unten warten….). Wohlgemerkt alle auf DH Bikes. Ausserdem ist es für mich unfassbar wie viele Girls hier auf dem Bike sitzen und auch noch mächtig abrocken -> Goats Gully.

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Was mir allerdings negativ auffällt ist das in diesem schönen Land die Sicherheit nicht gross sonder sehr klein geschrieben wird. Nicht nur was die Protektion angeht sondern auch das Lift fahren. Am Wochenende ist es wohl uncool wenn am den Bügel schliesst. Dieser wird nur zur Helmablage benötigt. Ich muss schon sagen, dass es mir manchmal ziemlich mulmig war in zehn Metern Höhe.

Zum Schluss gab es noch eine Abfahrt an einen Stück, was ganz schön auf die Ausdauer geht. Von der Mittelstation aus sind es schon sieben Minuten am Stück bis man unten ist….