trixa am 11. September, 2007
Nachdem gestern kontrovers über die Planung des heutigen Tages diskutiert wurde -Burnz wollte nur fahren, Maui nur Mittags, ich nur Morgens und Tonak wusste gar nix, nur dass er fahren und shoppen will!- kam heute wieder alles anders… Burnz und ich standen früh auf, um pünktlich um 10 wieder am Lift zu stehen, dann kam auf einmal der Tonak und schließlich noch der Maui dazu, schnell noch deren Platten vom Vortag geflickt und so standen wir dann tatsächlich zu viert um kurz nach 10 am Lift!
Schon nach den ersten Abfahrten merkte man, dass ein Teil unseres Trupps doch etwas unter der Anstrengung der letzten Tage zu leiden schien. Aber das war nicht so schlimm, so wurden halt viele Pausen zum knipsen gemacht (siehe Galerie
und der Camelbak öfters mal nachgefüllt, denn Sonne und fast 30 Grad gehn schon bei!

Neben unseren nun schon eingefahrenen Strecken standen heute noch ein paar neue auf dem Plan! Endlich haben wir uns an die „D1“ getraut, die als „Pro Line, for experts only“ extra ausgewiesen ist, der zunächst Irreal wirkende Einstieg wurde von allen gemeistert, nur die irrealen Corner-Double-Gap Konstruktionen ließen wir dann doch aus. Ausserdem ging es mal mit allen über die „Rock City“, die wir bereits am ersten Tag ausgechecked hatten, aber für unfahrbar abhakten. Nachdem Burnz und ich sie ja bereits allein gefahren waren konnten wir nun auch die beiden anderen über die Obstacles ziehen und so ist auch dieser Trail nunmehr als fahrbar gespeichert!

Schon geil, was man in einer Woche dazulernt. Das sieht man auch immer wieder bei den North-Shore Passagen. Selbst Maui, der ja bekennender North-Shore Hasser ist, zieht inzwischen über die meisten Holzbrücken! Neben den Altbekannten Holzelementen haben wir heute auch noch die letzten unbekannten abgechecked, so wurde der „Crack Addict“ gemeistert und zum Schluss noch der untere Teil des „Clown Shoes“, doch hier mussten wir irgendwann alle passen! Skinnies sind ja gut und schön, aber wenn man von nem Skinny über nen Mini- bzw. Macrokicker auf nen anderen NS springen soll, der im 30 Grad Winkel dazu steht, und das ganze in 1,5 Metern Höhe, dann is das schon ziemlich verwirrend, wenn dann daran noch ein Stepdown NS mit Gap steht, der auf der einen Seite mit nem Netz zugebaut is, damit man nicht 10 Meter den Abgang macht, dann hören auch die härtesten Decent Riders auf! Ähnlich fies ist übrigens der heute ebenfalls begutachtete „Manager“, Ein Fels der senkrecht bergabgeht mit ner Welle drin und unten ner verdammt kurzen NS Ladung bzw. Ausfahrt (siehe Bild)
Solche Obstacles können leider nur Locals fahren, aber die sind eh alle völlig daneben, die nehmen Linien, da kommt kein normaler Mensch drauf… (z.B. wird ne 90 Grad Steilwand nicht gerade angefahren, ne man muss natürlich mit nem Whip von der Seite reinspringen

Somit haben wir es nun nach über einer Woche geschafft alle Trails -es fehlen noch ein paar grüne und blaue- im Park abzufahren! Unglaublich, Bischofsmais ist hiergegen höchtens ne Kleinstadt un Winterberg ein Dorf! Auch den Zieldouble, den man vom Crankworx kennt (auf dem Absprung steht der Northshore mit der Leinwand) ist nun bezwungen. Es wurde auch Zeit, denn seit dem 2. Tag ungefähr hieß es beim betrachten immer „der geht…“.

Doch zurück zum Tagesgeschehen: Wie ihr euch vorstellen könnt, war der Plan von wegen Mittags früher aufhören und shoppen gehn natürlich fürn A…, denn als wir nach „Sidetrack, In Deep, D1, Clown Shoes“ usw. unten ankamen war es schon wieder 16.20 Uhr. Also fix heim, duschen und ab shoppen, soweit möglich, denn wegen der frühen Ladenschlusszeiten konnten wir nur einen Teil der Einkäufe erledigen! Den Rest besorgen wir dann entweder Freitag oder Morgen Mittag, wenn nach unserem Trip nach Pemberton noch Zeit ist!

Heute ist übrigens auch zum ersten mal getrennte Speisung am Start, Maui und Burnz wollen das Essen vom Steakhouse gestern im Mongolie Grill noch toppen, währen Tonak und ich in Bedacht auf unsere Kreditkarte lieber zuhause auf altbewährte Nudeln zurückgreifen! Deswegen schreib ich heute auch so viel, weil während ich hier schreibe is der Ralph am kochen, und wenn ich aufhör, dann muss ich ihm noch helfen 
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